Antennenmessraum und leistungsfähige Tools für die schnelle und zuverlässige Antennenentwicklung
IK Elektronik als Entwickler von maßgeschneiderter Funkelektronik verfügt über umfangreiche Erfahrungen und Referenzen in der Antennenentwicklung. Das Unternehmen verfügt über einen Antennenmessraum für die Messung von Funktransceivern, Funksendern oder Antennen im Frequenzbereich 300 MHz bis 6 GHz.
(Bild: Sascha Strobel, mit Sören Voigt. MdL)
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Folge 14 - Antennen im Fokus
Antennen sind bei IK Elektronik ein zentrales Element vieler Produkte. In dieser Folge geht es um die Entwicklung von Antennen, den hauseigenen Antennenmessraum und Beispiele aus der Praxis. Ein spannender Einblick in ein technisches Spezialgebiet.
Nutzung des Antennenmessraums bei IK Elektronik
Die Nutzung des Antennenmessraums können wir Ihnen gegen günstige Tagespauschalen anbieten. Die Tagespauschalen beinhalten die Nutzung des Messraums inkl. aller verfügbaren Technik, die Unterstützung und Begleitung der Messungen durch einen IK Elektronik Entwicklungsingenieur sowie die Auswertung der Messergebnisse in einem ausführlichen Report. Sie können die Messungen vor Ort begleiten oder uns die Prüflinge sowie die dazu notwendigen Hilfsmittel übersenden.
Der Antennenmessraum
Die Messungen können begleitend zur Entwicklung von Antennen, zur Elektronikentwicklung, zur Elektronikfertigung und auch als Dienstleistung für die Kunden des Unternehmens durchgeführt werden. Die Messungen sind unabhängig vom eingesetzten Funkstandard und möglich z.B. für 433 / 434 MHz Funk, für 868 MHz Funk wie SRD, Sigfox, LoRa, EnOcean, Wireless M-Bus, ZWave u.a., für 2,4 GHz Funk wie Bluetooth, Bluetooth LE (BLE), WLAN oder Zigbee oder für alle Mobilfunkanwendungen wie GSM, LTE, 4G, 5G, NB-IoT, LTE-M.
Bei der Antennenentwicklung deckt IK Elektronik das gesamte Spektrum von der Simulation über die messtechnische Optimierung bis hin zur Messung aller Abstrahlungseigenschaften ab. Die Simulation erfolgt mit CST Design Studio.
Das Spezialgebiet der Antennenentwicklung bei IK Elektronik sind miniaturisierte embedded Antennen zur Integration in Gehäuse und Geräte. Besondere Erfahrungen bestehen auch im Bereich Verguss von Antennen für Spezialanwendungen. Selbstverständlich ist die Entwicklung und Vermessung jeglicher anderer Antennen im Frequenzbereich bis 6 GHz möglich. Beschränkungen bestehen lediglich in Bezug auf die Größe und das Gewicht der zu vermessenden Antennen und Geräte.
Beispiele entwickelter Antennen bei IK Elektronik
Antennen haben folgende elektrische Eigenschaften
Diese Eigenschaften können im Antennenmessraum von IK Elektronik bestimmt werden.
Übrigens
Passive Antennen sind reziproke Bauteile. Sie verhalten sich bezüglich ihrer Eigenschaften im Sende- und Empfangsfall gleich. Eine Antenne mit gutem Wirkungsgrad oder bestimmter Polarisation, Richtwirkung oder Gewinn hat diese Eigenschaften beim Senden genau so wie beim Empfang von Funksignalen. Es ist also grundsätzlich gleich, ob die zu vermessenden Antennen als Sender oder Empfänger betrieben werden.
Funksignale breiten sich nur im Freiraum, also bei Abwesenheit von Hindernissen und verschiedenen Ausbreitungsmedien „ideal“ aus. Je mehr Hindernisse und verschiedene Materialien und Gegenstände sich im Strahlungsfeld befinden, umso mehr werden die Funksignale durch diese reflektiert, gestreut, gedämpft und in ihrer Ausrichtung, Polarisation, Amplitude und Phase beeinflusst. Antennen, die in Geräten verbaut sind, die innerhalb von Gebäuden, mobil oder an verschiedenen Standorten eingesetzt werden, sollten daher nicht in Bezug auf den Antennengewinn optimiert werden.
Es ist vielmehr wichtig, dass der Antennenwirkungsgrad möglichst hoch ist, also möglichst viel der zugeführten Leistung auch abgestrahlt wird oder möglichst viel der empfangenen Leistung auch von der Antenne an die angeschlossene Schaltung abgegeben wird. Ein hoher Antennengewinn ist im Gegenteil bei Zulassungsmessungen ungünstig, da er die in eine bestimmte Richtung abgegebene Strahlungsleistung erhöht, die häufig als Grenzwert definiert ist (ERP, EIRP). Mit einem hohen Antennengewinn sinkt in der Regel die maximal mögliche Sendeleistung einer Funkelektronik ab.


